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_b.G665 2005
100 1 _aGoschler, Constantin
_d1960-
_eAutor
_4
245 1 0 _aSchuld und Schulden
_bdie Politik der Wiedergutmachung für NS-Verfolgte seit 1945
_cConstantin Goschler
260 _aGöttingen :
_bWallstein Verlag,
_c2005.
300 _a543 S.
_bIll.
_c23 cm
336 _aText
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337 _aohne Hilfsmittel zu benutzen
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338 _aBand
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490 1 _aBeiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
_vBd. 3
500 _aQuellen- und Literaturverz. S. 497 - 530
520 _aDie Entschädigung der Verfolgten des Nationalsozialismus bildet einen zentralen Aspekt der Auseinandersetzung mit dem >Dritten Reich< nach 1945. Zudem hat sich die Wiedergutmachung für NS-Verfolgte mehr und mehr zu einem internationalen Präzedenzfall für andere Versuche, die Folgen von Diktaturen und staatlichen Gewaltverbrechen zu bewältigen, entwickelt. Das Thema ist deshalb nicht allein wichtig im Hinblick auf die Frage nach dem Umgang der Deutschen mit Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg, sondern auch für die Entwicklung globaler Maßstäbe im Umgang mit historischem Unrecht. In dieser Studie wird erstmals die Politik der Wiedergutmachung in der alten und neuen Bundesrepublik sowie in der DDR umfassend dargestellt. Der Bogen reicht von ersten schon während des Krieges einsetzenden Überlegungen zur Entschädigung der Verfolgten bis zur Etablierung der Stiftung >Erinnerung, Verantwortung und Zukunft<, mit der seit 2000 endlich auch die osteuropäischen Zwangsarbeiter entschädigt werden. Somit untersucht Constantin Goschler die Wiedergutmachung gleichermaßen unter dem Gesichtspunkt der prägenden Bedingungen des Kalten Krieges wie unter dem seiner Überwindung. Welche allgemeine Bedeutung für den Umgang mit den Betroffenen staatlicher Großverbrechen besitzt also der in Deutschland unternommene Versuch, den NS-Verfolgten im Medium materieller Entschädigung zu begegnen? Im Mittelpunkt dieser Studie steht damit das Spannungsverhältnis von moralischer Schuld und materiellen Schulden.
830 0 _aBeiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
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_3Inhaltsverzeichnis
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